Enwie Kej – Mit IMPOSSIBLE PRINCESS haben wir heute das 6. Studioalbum von Kylie MINOGUE im Review. Das 1997 veröffentlichte Album wird am 21.10.2022 zum ersten Mal als Vinyl veröffentlicht. Grund genug für uns, die violette Vinyl auf den Plattenspieler zu legen.

Der Vinylist bewertet Impossible Princess mit 3,5 von 5 Sternen

Bewertung: 3.5 von 5.

Konfigurationen: Kylie Minogue – Impossible Princess

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Impossible Princess wurde fast auf den Tag genau vor 25 Jahren veröffentlicht. An den Erfolg von Kylie´s Debutalbum KYLIE konnte jedoch auch dieser Longplayer nicht annähernd anknüpfen. In Australien ging es bis auf #4, in UK immerhin auf #10. In Deutschland reicht es nicht für eine Chartplatzierung. Aber gerade wegen der Abkehr vom bisher typischen Dance-Pop und des starken kreativen Einflusses der quirligen Australierin, lohnt es sich Impossible Princess auf den Plattenspieler zu legen.

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Schon der Opener Too Far macht klar, dass wir keine typische Kylie Minogue Platte aufgelegt haben. Eine fast schon beschwörende Klaviermelodie mit Texten, nahe am Sprechgesang, zeigen ein neues, unsicheres Gesicht der Künstlerin. Und dieser Eindruck bestätigt sich im Verlauf des Albums, denn weg von glatten, unbekümmerten und kommerzorientierten Songs, werden Anti-Hochglanz Gefühle adressiert. Drunk wirkt unersättlich, Limbo eher frustriert und orientierungslos, I Don’t Need Nobody und auch Did It Again bieten ironische Passagen und Dreams zeigt eine zweifelnde und zweigeteilte Kylie Minogue. Aber auch sanfte Passagen sind vertreten, auch wenn man bei Say Hay das zärtliche Geständnis hinter den hämmernden Techno-Beats erst finden muss. Am Ende kommen wir mit Dreams wieder zur Ruhe.

Unser Liebling auf Impossible Princess ist das schroffe Jump ,in dem gewaltige Zweifel durch einen spärlichen Beat und quirlige Synthesizer perfekt umgesetzt werden. Das ist eine andere Kylie.

Abzüge gibt es bei der Vinyl leider in der B-Note. Sehr schade finden wir, dass bei dieser ersten Veröffentlichung des Albums als Vinyl die Umsetzung etwas lieblos wirkt. Die Platte selbst erscheint trotz ihrer schicken violetten Farbe nicht besonders „wertig“ und auch die Texte auf dem Innencover sind derart klein gedruckt, dass hier wohl kaum jemand ohne Lupe auskommt. Dazu auch leider wieder ein Klappcover, welches wir für eine einzelne LP einfach nicht im Plattenregal haben wollen. Das beigelegte Bild auf geprägtem Papier wirkt dagegen so wertig, wie wir es uns auch bei der Platte gewünscht hätten.

Insgesamt erhalten wir im Review von Impossible Princess ein Album, welches nicht so recht ins bekannte Kylie Minogue Schema passen will. Und auch, wenn der kommerzielle Erfolg (bislang) ausgeblieben ist, erachten wir die Platte als durchaus hörenswert und vergeben gute 3,5 von 5 Sternen.

Tracklist Kylie Minogue – Impossible Princess

  1. Too far
  2. Cowboy style
  3. Some Kind Of Bliss
  4. Did it again
  5. Breathe
  6. Say hey
  7. Drunk
  8. I don’t need anyone
  9. Jump
  10. Limbo
  11. Through the years
  12. Dreams

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